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Biveroni Gabriel: Torschützenkönig FSFV Meisterschaft 2011
Der Biveroni Gabriel ist wohl der erfolgreichste Mann am heutigen Finaltag. Nicht nur als Trainer ist er erfolgreich (seine Depordivas holten den Titel), sondern auch als Topskorer mit dem Gewinn des Torschützenkönigs. Wir gratulieren diesem grossen Spieler.
L'article completPlatz im Seefeld heute geschlossen...
... Training 18.00 Aemtlerwiese
L'article completRiff Raff feiert
Liebe FSFV Gemeinde Die Riff Raffer haben etwas zu feiern: 10 Jahre. Dieses Jubiläum schreit förmlich nach einer Party. Darum laden die Jungs alle Mannschaften (Frauenliga, Ehrenliga und Liga) herzlichst dazu ein und zwar am:
***nächsten Samstag, 25. Juni ab 21.00h im Profitreff. ***
Es gibt einiges zu gewinnen (Tombola) und zu hören (u.a. DJ 69, Mix oder Blutgrätsche). Es grüsst der Mark Emery, Riff Raff
L'article completAnmeldeschluss Berlin bis Samstag 11.02
Leider sind 5 Nasen etwas zu wenig zum eine Fussballmanschaft zu stellen. Danke trozdem denen, die sich angemeldet haben. Irgendwann gibts mal ein Depo-Trainingslager. Gut Ding will Weile haben.
plusCup gegen Riff Raff
Byebye, Copa -- Nullzudrei gegen Riffraff
Hallo wach? Schön wärs. 12 Uhr mittags am Sonntag war offenbar zu früh für Depo. Schon oft genug hatten wir die ersten Minuten bös verschlafen, ist fast schon eine alte Depo-Unsitte, die wir eigentlich abgestellt zu haben glaubten. Aber eben, wir stellten uns dümmer an, als der Coach erlaubt: Vor den Augen von Kootsch Huba, der sich samt Junior im dicht bevölkerten Depo-Family-Corner einreihte, war noch keine Minute um, da spielten sich die Riffraff All Stars über Links durch unsere Abwehr, und schon stands 0:1 in dem Cupspiel, das unser letztes dieser Saison werden sollte.
Zwar wäre auch dieser Gegner zu packen gewesen, aber heute passte zu vieles nicht zusammen. Die Bälle gingen schnell verloren, statt sicheres Kurzpassspiel machten wir oft auf kompliziert oder pflegten den weiten Ball nach vorn, wo Dauerläufer Miro als einzige Spitze meist auf sich allein gestellt blieb. Ohne die Meyers auf den Seiten fehlte der Zug über die Flügel, und ohne Gabriel und Flo Lanz fehlten uns die beiden treffsichersten Knipser.
Schlecht waren wir nicht. Aber nicht gut genug. Phasenweise hatte Depo durchaus mehr vom Spiel, aber die Chancen blieben rar und selten zwingend, und die Tore machte der Gegner. Noch vor der Pause fiel das 0:2. Für Depo, wie wir wissen, noch lange kein Grund, aufzustecken. Ich sag nur: Aurora, Platz 11...
Zweite Hälfte also. Mit mehr Druck, ja, aber weiter praktisch ohne hochprozentige Chancen. Die beste Gelegenheit hatte Patrick auf dem Kopf, aber der Kopf war irgendwie ein paar Millimeter zu kurz. Dann preschte Miro von rechts aufs Tor und drückte aus spitzem Winkel ab – aber was vor einer Woche von der anderen Seite noch im Kranz landete, zog jetzt knapp am entfernten Pfosten vorbei. Später fiel dann noch das 0:3 per Freistoss, und das wars mit dem Cup.
Der eine oder andere Routinier wollte unmittelbar nach dem Spiel das Traktandum „Ehrenliga“ aufs Tapet bringen, aber hey, so schlimm wars auch wieder nicht.
plusCöööp gägä Röntgä
Ungefährdet zurück im Geschäft – 4:0 gegen Dynamo!
«Es hat Spass gemacht und, hey, wir dürfen stolz sein!» So hiess es hier vor einer Woche im Matchbericht, und als einer, der nicht dabei war, durfte man sich schon fragen, ob der Friedli Bänz noch ganz bei Trost war. 1:3 gegen Morgenstern, aber der Hausmann der Nation schreibt von Spass und Stolz?
Momoll, der Bänz weiss auch als Matchberichterstatter, wovon er schreibt. Da war es tatsächlich wieder, das disziplinierte, kämpferisch parate und spielfreudige Depo! Und diesmal sogar siegreich. In den ersten Minuten zwar noch fahrig und ungeordnet, fanden wir gegen den vierfachen Cupsieger Dynamo Röntgen bald ins Spiel – und vor allem zu jener Effizienz, die uns in der Meisterschaft gegen denselben Gegner noch gefehlt hatte.
Die Ironie daran: Es war ausgerechnet eine vergebene Chance der Extraklasse, die Depo in Torlaune brachte. Flo Lanz wurde steil geschickt, tauchte ganz allein vor dem Goalie auf – und spielte ihm den Ball genau in die Handschuhe. Ein anderes Depo wäre womöglich im Gegenzug im Rückstand geraten, aber woher: Jetzt war der Torhunger erst recht geweckt. Vor allem bei unserem eigenen Dynamo auf Linksaussen: Miro, unsere Duracell-Lungenliga, setzte dort zu einem seiner Rushes an, feiner Doppelpass mit Gabriel, und dann war Miro durch und wuchtete den Ball wunderschön in die entfernte hohe Ecke. Ein Traumtor, jawohl! Chancen für mehr Treffer vor der Pause hatten wir auch noch, doch es blieb beim 1:0.
In der Pause skandierte Züri die Devise für die zweite Hälfte («Zwei-Null! Zwei-Null!»), und dem Slogan sollten schon bald Taten folgen. Flo Lanz drosch den Ball mit technisch brillantem Scherenschlag in die Maschen, und wenig später war Züris Gassenhauer vom 2:0 sogar schon Makulatur: Benno hatte im Strafraum eine Flanke von Flo Lanz abtropfen lassen, von hinten stach Yann in den Fünfer und drückte den Sack kaltschnäuzig ins Netz. Das Ding war geschaukelt, und die dank tadelloser Abwehr inkl. Rückkehrer Fisch und einem Goalie Beni, der gerne mal im Stil eines Liberos klärte, blieb auch die Null stehen bis am Schluss. Für den Endstand sorgte zuvor noch ein Gegner, der den Ball unglücklich ins eigene Tor abprallen liess.
Was vergessen? Ach ja, bleibt zu hoffen, dass bei Coach Gabriel wieder alle Zähne stramm stehen nach dem Ellbogenschlag eines Dynamos. Und jawohl: Es hat Spass gemacht, und hey, wir dürfen stolz sein!
plusDeportivo vs. Sporting Morgenstern
Die Unsympathen leider nur halb nass gemacht
1:3-Cupniederlage gegen Sporting; aber Depo ging erhobenen Hauptes vom Platz.
Der selbst ernannte Favorit Morgenstern sorgte schon beim Einlaufen mit furchtbar professionellem Gehabe für Heiterkeit. Während des Spiels ging die Erheiterung dann mit sehr viel Gerede - «Spiel en quer, Domi, so spaarsch Energie!» - ihrerseits weiter. Was uns natürlich umso heisser machte. Jeder hatte die Fernanweisung von Floke, «Macht die Unsympathen nass!», verinnerlicht.
Weil Okan unpässlich war und leider auch noch Yann mit Magen-Darm-Problemen ausfiel (er gab dafür einen engagierten Coach an der Linie!), ging ein lediglich 13-köpfiges Depo ins Spiel, und es war wie schon in der Meisterschaft: Gegen diesen fussballerisch überlegenen Gegner wuchs ein jeder über sich hinaus.
Mit einer Dreierabwehr und mutiger Offensivstrategie erspielte sich Depo, unglaublich diszipliniert und mit präzisem Kurzpassspiel agierend, in den ersten 20 Minuten ein deutliches Chancenplus.
Äusserst gnadenlos nutzten die Morgensterne dann freilich unsere erste Unachtsamkeit zum Führungstreffer. Und nach weiteren Chancen von Züri, Flo, Gabriel und Rico kam es, wie es kommen musste: Unmittelbar vor der Pause konterte uns Sporting abermals aus und erhöhte auf 0:2.
Depo wäre aber nicht Depo, wenn es gegen die zweikampfstarken, ballsicheren Gegner jetzt schon aufgesteckt hätte. Mit ungeheurer Moral gingen wir die zweite Halbzeit an, standen hoch und machten Druck; der herrliche Anschlusstreffer war die verdiente, logische Folge: Freistoss Miro von der linken Strafraumgrenze, scharf auf Flopovs Kopf serviert - 1:2!
Von 2 (in Worten: zwei!) Fouleinwürfen, deren Urheber hier nicht namentlich erwähnt sei, abgesehen, war unsere zweite Halbzeit tadellos, vom hintersten Mann Beni über Abwehrpatron Tihi, den beherzten, etliche Zweikämpfe gewinnenden Tom Lüthi und den ewig rackernden Oklé in der Mitte bis zu den Sturmspitzen. Jeder spielte mit, Kampf- und Teamgeist waren hervorragend, und unbeteiligten Lesern sei gesagt, dass Deportivo heute sehr gut Fussball spielte. Wenn wir so weitermachen, steht uns noch eine erfreuliche Cupsaison bevor. Und dann schlagen wir Sporting im Final, nämlich.
Ach ja, statt unseres Ausgleichs, dem wir nahe waren, fiel dann noch das 3:1 für den Gegner. Aber es hat Spass gemacht und, hey, wir dürfen stolz sein!
plusTabula Rasant vs. Deportivo La Haban (Hardhof 2)
Müdes Deportivo nicht rasant genug – 2:5 gegen AC Tabula
Caliente an der Langstrasse, aber nicht auf dem Hardhof: Deportivo legte zwar einen Start nach Mass hin, als Topskorer Biveroni nach der einen oder anderen Chance zeitig zum 1:0 einschoss. Aber dann war das Feuer weg, die Luft irgendwie draussen. Nach einem Abstimmungsfehler in der Abwehr, einem Befreiungsschlag in die Füsse des Gegners und einem ungerechtfertigten Penaltypfiff nach, jawohl, sauberer Intervention von Oklé stands zur Pause 1:3. Eine happige Packung, nach einer gar nicht so schlechten ersten Halbzeit.
Der Gegner machte auch in der zweiten Halbzeit seinem Namen alle Ehre: AC Tabula Rasant waren keineswegs übermächtig, aber einfach schneller im Kopf und in den Beinen – und konsequenter in den Zweikämpfen. Ohne Motor Züri (mit Grippe an der Linie draussen) und Lunge Miro (bei Baschi im Sittertobel, oder so) suchte Deportivo den Anschlusstreffer nicht energisch genug. Die Quitting war das zwischenzeitliche 1:5. Gegen Ende drückten wir nochmals, aber zu spät. Flopov, steil geschickt, verkürzte noch auf 2:5. Resultatkosmetik, mehr nicht.
Trotz Ernüchterung auf dem Platz gabs dreifach Grund zu feiern: Wir verneigen uns vor Gabriel, der sich mit seinem 12. Saisontreffer die Torjägerkrone holte. Wir verneigen uns vor den Depordivas und ihrem Meistertrainer, der ebenfalls Gabriel heisst. Und wir verneigen uns vor René, der sich als Schiedsrichter im epischen Finale zwischen SCUK und Aurora bis in die Verlängerung und ins Penaltyschiessen hinein Bestnoten verdiente.
We’ll be back, im Cup (und im Seefeld).
plusDeportivo vs. Olympique Lettenwiese (Hardhof11)
Grandioses Depo erzielt bei Affenhitze neun Tore
Deportivo spielt um Rang 13, Gabriel greift nach der Torjägerkrone!
Was für ein Sonntag! Depo, vom Spielertrainer ideal eingestellt und wachgerüttelt, war von Anfang an parat. Vergessen die Missstimmung vom letzten Sonntag, wir kämpften beherzt, zeigten Teamgeist und trugen dem Ball mit präzisem Kurzpassspiel Sorge. Alle dachten und rannten mit, jeder hatte jederzeit mehrere Anspielstationen. In der Startviertelsstunde überfuhr ein hellwaches Depo die Lettenwiesler geradezu: Nach drei Minuten köpfelte Gabriel, von René bedient, zum 1:0 ein. Nach acht Minuten verwertete Rico wieselflink einen Abpraller, und nach elf Minuten lancierte Züri steil Gabriel, der mit seinem zweiten Treffer auf 3:0 erhöhte.
Nachdem der tadellose Schiri zur Trinkpause gepfiffen hatte, gerieten wir vorübergehend etwas aus dem Tritt. Gottlob behielt der hervorragende Goalie-Notnagel Simon (der heute im Grunde zu null gespielt hat, weil er keinen gegnerischen Treffer zuliess … aber dazu später) die Übersicht und faustete einen gefährlichen Weitschuss an den Pfosten. Und obwohl wir nun Olympique Lettenwiese etwas aufkommen liessen, buchte Gabriel noch vor der Pause das 4:0 und damit einen klassischen Hattrick. Wir machen la Ola!
In der Pause wichen wir bei Affenhitze in den Schatten aus, wurden ermahnt, noch einmal so zu spielen wie zu Beginn, und taten dies dann auch. 48. Minute: Benno trifft zum fünf zu null. Nur Sekunden später bedient derselbe Benno Topskorer Gabriel, 6:0! Und der entfesselte Doppelcoach (der gleichentags mit seinen Divas den Finaleinzug schaffen sollte!) liess es sich nicht nehmen, nach 58 Minuten noch das sehenswerte Tor des Tages zu erzielen, sein fünftes! Aus 27 Metern traf er wunderschön zum 7:0.
Dem sozialen Wesen unseres Teamältesten ist es zu verdanken, dass der Gegner sich auch noch eine Eins gutschreiben lassen konnte. Bei einem Wechseldurcheinander verloren wir kurz die Kontrolle, der Gegner konterte, und besagter Senior, der gerade an einer poetischen Wendung herumsinnierte, die er in den Matchbericht würde schreiben wollen, so etwas à la «Wie schön, in solch ein Team zurückkehren zu dürfen; alles läuft wie geschmiert, man fühlt sich, als führe man völlig entspannt in einem Cadillac auf dem Lonely Highway in den Sonnenuntergang ...» ... da war es schon passiert: Befreiungsschlag ins eigene Gehäuse, Simon bezwungen. (Der Mann hat mehrere Biere zu gut.)
Den Schlusspunkt in Ehren setzte René mit dem 8:1. Bravo Depo! Als schärfste U51 der Liga spielen wir nun um Rang 13 und können somit noch Best of the Rest werden: Anführer der zweiten Tabellenhälfte. Immerhin. Olé!
plusDeportivo vs. Bund Scheenes Rosen
Neunzehn Depos starten zu zehnt!
Tja, heute war nicht unser Tag. Der Titel sagt schon sehr viel über das Konzentrationslevel vor dem Spiel. Trotz einem riesigen Kader fehlte vorne der zweite Stürmer. Gabriel kam ja erst auf die zweite Hälfte. Dass wir es dann doch noch sehr bald nach dem Anpfiff merkten, spricht für uns. Mauro stand am nächsten am Spielfeldrand und kam als Spieler Nr. 11 rein. Nur wusste er nicht wo er spielen sollte, es herrschte zuweilen ein heilloses Durcheinander, das sich eigentlich durch die gesamte erste Hälfte zog. Da stimmte gar nix. 0-4 stand es dementsprechend bis zur Pause. Ein Lattentreffer von Rückkehrer Tom war die einzig nennenswerte Offensivaktion der Depos. Ansonsten wurde viel diskutiert und lamentiert. Ja, der zweite Treffer war ein haarsträubendes Offside, aber Bund Scheenes Rosen hätte auch deutlich höher in Führung liegen können. Chancen hatten sie genug. Aufgeweckt durch eine diskussionsreiche Pause starteten wir besser in die zweite Hälfte. Mutiger und entschlossener, spielten wir nun endlich auch nach vorne. Vögi bewies einmal mehr seine Schussstärke und setzte den Ball mit dem Innenrist aus gut 20 m zum 1-4 in die hohe Ecke . Ging da noch was? Nein. Kurze Zeit später zappelte der Ball nach einem Freistoss wieder in unserem Netz. 1-5. Angeführt von Aggressivleader Züri kämpften wir weiter. Wacher und zweikampfstärker, kamen wir auch selber einige Male gefährlich vors Tor. Flo traf nach schönem Angriff mit einem Kopfball nur die Latte. Dem Schreibenden rutschte der fällige Nachschuss über den linken Rist. Schade, das war eine Grosschance. Okan brachte kurz darauf mit einem herrlich direkt verwandelten Corner ein kleinklein wenig Hoffnung zurück. Wir machten hinten noch mehr auf, suchten weiter die Offensive was uns aber gleichzeitig anfällig für Konter machte. Zwei weitere Tore erhöhten auf das Schlussresultat von 2-7. Bund Scheenes Rosen waren heute schlicht und einfach besser und es zeigte sich einmal mehr, dass wir gegen stärkere Gegner mit einer Dreierabwehr verwundbar sind. Zu oft suchten wir auch heute den Weg durch die Mitte und liessen dabei unsere Flügelspieler ins Leere laufen. Zu oft wurde mit Gegner sowie Schieds- und Linienrichter diskutiert. Ja letztgenannte zeigten wie wir eine schwache Leistung, aber wir wissen doch alle, dass diskutieren nur Nerven kostet und sonst gar nichts bringt. Aber gell, Lebbe geht weider und schon nächsten Sonntag können wir uns aufs Neue bewähren. Dann wieder mit 11 Mann zum Anpfiff! Okan, Pascal und Daniel waren heute unser Schiritrio. Danke Jungs! Dank auch an Aushilfstorhüter Simon. Noch nicht ganz fit fürs Spielfeld stellte er sich selbstlos ins Tor und machte seine Sache sehr gut.
plusDeportivo vs. Sputnik
Und die Tormaschine läuft weiter...
3 Spiele, 1 Tor, 1 Punkt. So sah unsere Bilanz noch vor 2 Wochen aus. Mittlerweile liest sich das etwas anders. Dank 2 Spielen, 18 Toren (!) und 6 Punkten sind wir wieder dran am dritten Gruppenplatz.
Auch an diesem Sonntag liess Depo von Anfang an nichts anbrennen. Schon nach dem ersten flüssigen Angriff lag der Ball im Tor. Benno vollendete in der Mitte Gabriels Flanke, 1-0. Wir setzten sogleich nach und suchten weiter den Weg nach vorne. Kein Nachlassen, keine Konzentrationsschwächen, das neue Depo zeigt sich wie verwandelt. Unser Presidente Vögi wagte sich auch heuer wieder ganz in die Spitze und stellte einmal mehr seine Stürmerqualitäten unter Beweis. Mit dem linken Schlappen erzielte er alleine vor dem Torhüter das 2-0. Eine gute besetzte Ersatzbank brachte nach 20 Minuten neuen Schwung ins eh schon schwungvolle Depo-Spiel. Ein Doppelschlag kurz vor der Pause erhöhte auf 4-0. Erst traf unser Ehrenpräsi Oklé, mit gütiger Mithilfe des Sputnik Torwarts, aus gut 30 m ins Tor, danach schlüpfte Gabriel wieder in die Rolle des Goalgetters. Der Mann hat Blut gerochen. Nach 4 Treffern am letzten Sonntag und bedingt durch den Stürmermangel, stellte er sich gleich selbst in der Spitze auf. Es scheint ihm dort zu gefallen, denn nach der Pause erhöhte er nach einem der zahllosen Flügelläufe von „Lunge“ Miro auf 5-0. Ein Treffer, den wir eigentlich dem Miro gutschreiben müssten, wunderbar wie er sich durchsetzte, zwei Mann stehen liess und alleine vor dem Torhüter dann auch noch den Blick für den besser stehenden Mitspieler hatte. Toll gemacht. Unser Asien-Import Chan sorgte dann für das Tor des Tages. Nach schönem Durchspiel mit Okan liess er erst den Torhüter ins Leere laufen, um dann mit einem Haken auch noch einen heranstürmenden Verteidiger zu vernaschen und den Ball schliesslich ins leere Gehäuse einzuschieben. Den Schlusspunkt setzte Okan mit einem Kopfballtreffer nach punktgenauer Flanke von Miro. 7-0! So hoch hatte Depo Sputnik wohl noch nie besiegt, so schwach wie gestern war aber Sputnik wohl auch noch nie. Wir konnten es uns sogar erlauben in den letzten 10 Minuten den Wunsch von Benni in die Tat umzusetzen und ihn als Sturmspitze einzusetzen. Auch wenn die Gegner es uns teilweise etwas gar leicht machten in den letzten beiden Wochen, Depo scheint für weitere Aufgaben, auch gegen stärkere Gegner, gerüstet. Einmal mehr kann man nur sagen: Es hat Spass gemacht, Jungs!
Besten Dank auch dem Schiritrio, René, Miro und Romeo!
plusDeportivo vs. FC TorMotor 07
GRANDE DEPO befreit sich mit einem Kantersieg!
Wohl inspiriert von der katalanischen Tiki-Taka Gang, die am Abend vorher mit exquisitem Champagnerfussball Wembley eroberte, gelang Depo am Sonntagmorgen der lang ersehnte Befreiungsschlag. Nach dem zweistündigen Trainingsspiel am Donnerstag, bei dem wir sage und schreibe nur zwei Treffer zustande brachten, war die Diskussion um unsere fehlende Durchschlagskraft vor des Gegners Gehäuse wieder aufgeflammt. Die Bilanz mit einem Tor in drei Meisterschaftsspielen las sich auch nicht eben berauschend. Doch heute war unser Tag. Taktisch leicht verändert, mit zwei Stürmern und zwei Balleroberern vor der Abwehr, ging Depo konzentriert ans Werk. Der Ball lief flüssig durch unsere Reihen und schon die erste Chance nutzte Benno, nach Steilpass Züris, eiskalt aus. 1-0! Kurze Zeit später hätte es schon 3-0 stehen können, doch Pfosten und Latte, machten Gabriel resp. Pascal einen Strich durch die Rechnung. Der Ausbau der Führung ließ dennoch nicht lange auf sich warten. Vögi erzielte nach einem seiner gefürchteten Rushes mit einem herrlichen Schuss das 2-0. Danach zeigte Flopov seine Qualität im Abschluss. Steilpass von Gastspieler Mauro und eiskalt ins lange Eck geschoben. 3-0 und Pausenpfiff. Ums vorweg zu nehmen. Die zweite Hälfte wurde zum Schaulaufen und wir schossen uns den angestauten Frust ob der Torlosigkeit vom Leib. Gabriel erhöhte mit lupenreinem Hattrick auf 6-0. Eine kurze Unachtsamkeit ermöglichte dem Gegner noch den Ehrentreffer, doch bald darauf lief sie wieder, die Depo-Tormaschine: Flanke Züri und der Schreibende braucht nur noch einzuschieben, Gabi zum vierten, Flopov zum zweiten, Okan mit herrlicher Direktabnahme und Züri zum Abschluss erhöhten auf das Eishockey-Score von 11-1. Chapeau Jungs! Heute hats richtig Spaß gemacht, auch wenn der Gegner mit seiner nicht eben aufsässigen Defensivarbeit uns etwas entgegenkam, so haben wir vor der letzten Runde doch ein Zeichen gesetzt. Gegen Sputnik greifen wir nochmals an. Und bitte nur nicht in falscher Sicherheit wiegen, weil die Sputniker gegen unseren heutigen Widersacher 0-5 untergingen...VIVA DEPO!
plusDeportivo vs. Dynamo Röntgen
Der erste Punkt...
Deportivo Confidential: Die geheimen SMS des Gabriel B.
Biveroni an Keller, 16:29 Uhr: hey floke, hättest ächt zeit und lust, ein matchbrichtli zu schreiben? gruss gabriel Sponsored by CoopMobile: http://mobile.coop.ch
Keller an Biveroni, 16:35 Uhr: mal schauen, wenn der bub früh in der pfanne ist, kann ich heute abend noch was dichten. viel gibts ja nicht zu sagen, leider.
Biveroni an Keller, 17:04 Uhr: dooch! „angeführt von den alles überragenden akteuren floke und gabriel erkämpfte sich depo...“ na? super, thx! Sponsored by CoopMobile: http://mobile.coop.ch
„Überragende Akteure“? Das sollte man nicht als besorgnisserregendes Anzeichen von Realitätsverlust bei Coach Biveroni deuten. Sondern als Beweis dafür, was für ein gewiefter Taktiker er doch ist: Den Untertanen einfach bisschen Honig ums Maul schmieren, dann parieren sie.
Zur Sache: Überragend war nichts an Depo, ausser unserem Mann des Spiels, und der stand ganz hinten. Beni kratzte manchen gefährlichen Ball mirakulös aus den Ecken, einmal musste er an den Pfosten lenken. Auf der Gegenseite lief nach vorne wenig. Zu lange wurde mit dem Abspiel gewartet, immer wieder blieb irgendeiner am Gegner hängen. Vom gepflegten Kurzpassspiel, wie das der Schreibende im Matchbericht zu Sporting Morgenstern lesen durfte, war nichts zu sehen. Dann musste auch noch René verletzt vom Platz getragen werden – wir warten auf das medizinische Bulletin und wünschen gute Besserung!
Doch, zwei Szenen gab es noch, beide in der zweiten Halbzeit. Einmal setzte Züri (stimmt, oder?) einen schönen Schuss justament dorthin, wo Kollega Djuric im Cup-Halbfinal schon seinen Penalty platziert hatte. Und dann kam Benno von rechts zu einer schön herausgespielten Grosschance – doch der Röntgengoalie lenkte ebenso mirakulös in Corner wie sonst Beni auf der Gegenseite. Fazit: Der erste Sieg lässt weiter auf sich warten, aber mit dem ersten Punkt müssen wir angesichts des Spielverlaufs zufrieden sein.
plusDeportivo vs. Aurora
Blutleerer Auftritt – 0:3-Niederlage gegen Aurora.
Nach 20 Minuten stands 0:2 und Depo sollte ab da nie mehr richtig ins Spiel finden. Der Gegner war aufsässig, motiviert und sich nicht zu schade, auch im Gewusel härter reinzugehen.
All dies fehlte einem Depo, dass für einmal in der Abwehr auf eine Vierer-Kette vertraute. Defensiv-Spezialisten war an diesem Tag mit wechselhaftem Wetter dünn gesät. Haile und Vögi bildeten die Innenverteidigung, Miro, die Lunge, rückte nach hinten und spielte auf der linken Seite durch.
Der Auftritt der Depo-Mannen war rätselhaft brav, oft stand man weit weg vom favorisierten Gegner. Nach vorne ging wenig, die beste Chance hatte Vögi gegen Ende der ersten Halbzeit. Vielleicht hätte ein Anschlusstreffer vor der Pause dem Spiel noch einen anderen Dreh gegeben. Denn wir wissen alle: Fussball folgt nicht immer einem gradlinig geschriebenen Skript.
Doch nicht an diesem Tag.
Aurora war der verdiente und logische Sieger. Und Depo wartet noch immer auf seine ersten Punkte.
plusDeportivo vs. Sporting Morgenstern
Vieles stimmte zum Saisonauftakt, nur das Resultat nicht: 1:2-Niederlage gegen Sporting Morgenstern
Kurz vor dem Abpfiff lag der Ball doch noch im gegnerischen Tor. Begleitet von Abseitsdiskussionen hatte Flopov getroffen. Zuvor hatte Depo 40 Minuten lang vergeblich versucht, den 0:2-Rückstand aus der ersten Halbzeit aufzuholen. Während Beni hinten die wenigen, aber gefährlichen Torschüsse des Gegners unschädlich machte, machte des gesamte Team Druck nach vorne.
So hatte man Depo schon lange nicht mehr gesehen: gepflegtes Kurzpassspiel über die gesamte Breite, alle zehn Mann ins Spiel einbindend. Das sah gut aus, wirkte gefällig. Entscheidend war aber, dass der alles entscheidende Pass in die Tiefe, ein Schuss, ein Dribbling noch zu selten kam. Zugegeben: gegen die gut sortierte Abwehr waren die letzten Meter die schwierigsten.
Auffallend war auch die Steigerung gegenüber der ersten Halbzeit. Auch da war Depo bemüht, brachte aber keinen einzigen Schuss auf den guten Goalie. Nach einer emotional geführten Diskussion in der Pause (der Fussballplatz als Katalysator von Emotionen) raffte sich das von Coach Gabriel gut aufgestellte Team aber noch einmal zusammen. Ein gutes Zeichen für die weitere Saison – auch wenn die Belohnung durch Punkte diesmal leider ausblieb.
plusDeportivo vs. Riff Raff
Saisonende und Abschied von Coach Huebi – 1:5-Cup-Niederlage gegen die Kinokicker.
Während einzelne Depospieler frühmorgens am Spielfeldrand noch über die Vorteile von viel Schlaf und wenig Alkohol am Vorabend eines Spiels debattierten, schritt er nachdenklich über den Platz, so, wie nur er es konnte: Sonnenbrille, gazellenhafter Schritt, in der Linken der blaue Wasserkübel, in der Rechten die acht Gutteren mit homöopathisch gemixten Sportlergetränk. Unser Huebi. Es sollte sein letztes Depo-Spiel werden in der Rolle als Coach. Denn 80 Minuten später sollte sein Team mit einer etwas zu deutlichen 1:5-Niederlage gegen die Riff-Raff-Allstars vom Platz trotten.
Zum Abschiedsspiel gab es für Huebi noch einmal eine richtige Knacknuss: Zu viele Offensivspieler und die Defensiv-Spezialisten in der Minderzahl. Huebi versuchte noch einmal alles. Doch es wurde schnell klar: auch ein Coaching-Alchimist würde da nichts ausrichten können. Depo kam eine Halbzeit lang unter Druck, der gegnerische Sechzehner wurde kaum angetastet, dagegen hatte Aushilfsgoalie Züri ordentlich zu tun. Zur Pause stands logischerweise 0:2. Danach wurde Depo etwas besser und prompt gelang dem Schreiber mittels Penalty der Anschlusstreffer. Riffraff wurde noch einmal nervös und Depo gelang jetzt mehr. Leider kassierten wir just in dieser wichtigen Phase ein Eigentor, danach war das Spiel gelaufen und die Minuten bis zum Saisonende liefen ab.
Dennoch: Es hatte an diesem Tag einfach nicht mehr sein sollen, der Sieg des Gegners ging in Ordnung. Damit ging eine Saison mit Hochs und Tiefs zu Ende. In Erinnerung bleiben aber doch einige gute Spiele, eine vorbildliche Teamstimmung und ein Coach, der ab heute zur Legende geadelt werden kann. Wir sagen: Danke, Huebi und singen: Brügglifeld ole, Brügglifeld ola, höt gönt d FCA.
plusCoppa Deportivo vs. Zwietracht Turicum
Einstieg ins Cup-Geschehen versemmelt – 1:2-Niederlage gegen Zwietracht Turicum
Es war so etwas wie ein Schlüsselbegriff, der kurz nach dem Abpfiff in die Runde geworfen wurde: mau. Der Auftritt der Depos war ohne hell loderndes Feuer, uninspiriert, halt irgendwie mau. Darum ging die knappe Niederlage in Ordnung. Und hätten die sympathischen Jungspunde noch etwas abgeklärter im Abschluss agiert, es hätte noch weit mehr Einschüsse in den Kasten von Roger geben können.
Dank einem Spontan-Aufmarsch von Rico wurde die knapp bemessene Depo-Truppe kurz vor dem Anpfiff aufgewertet. Denn neben einem leicht lädierten Blatovic (er wärmte sich darum eine Halbzeit lang ein, es waren seine ersten derartigen Übungen überhaupt) fiel unser Keller Flo durch einen unglücklichen Velounfall aus. Wohl irgendwas mit der Rippe. Gute Besserung von uns allen an dieser Stelle.
Die von Coach Huebi aufgestellte Truppe konnte in den ersten Minuten ihren Trainingsrückstand nicht kaschieren. Und prompt fiel schnell der erste Treffer für den Gegner. Depo hatte sich durch einen perfekt getimten Steilpass auf der rechten Aussenbahn düpieren lassen. Goalie Roger blieb keine Abwehrchance.
Danach kam Depo besser ins Spiel, machte mehr Druck. Es gab erste Annäherungen ans gegnerische Goal, ein Schuss des Schreibers, gefolgt von Hailes Versuch standen aber exemplarisch für die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive. Pause.
Und wieder kam Zwietracht besser aus den Freiluft-Kabinen und generierte mehrere sehr gute Chancen. Doch wie bereits in der ersten Halbzeit machte der tadellose Roger alle Chancen zunichte. Nur dank ihm stand es immer noch nur 0:1. Depo kam einfach nicht die Gänge. Der festive Sommer zollte wohl seinen Tribut. Da auch der Schreiber in letzter Zeit an jeder Hundsverlochete war und jedes Mal mindestens einen Depo-Jünger sah, ist diese These wohl nicht sonderlich abwegig.
Währenddessen liess der Gegner immer mehr Chancen aus. Eröffnete sich uns da plötzlich die Chance zu einem Shorthander? Nein. Das 0:2 fiel, diesmal auf der linken Seite, wo gleich mehrere Depos zu spät kamen.
Es war ein Rätsel, aber plötzlich war danach so etwas wie ein Flämmchen in unserem Spiel, prompt gab es Chancen, wieder der Schreiber mit einem platzierten (aber mauen) Schuss, der aufgewärmte Blatovic mit scharfem Schuss, kurz vor Schluss gelang Züri der Anschlusstreffer. Doch es war zu spät und die Niederlage perfekt. Schade, mit einem bisschen mehr Feuer wäre gegen diesen Gegner mehr drin gelegen.
plusSchirijob (Levante Wibi vs. 2. FC Brenivin
Einstieg ins Cup-Geschehen versemmelt – 1:2-Niederlage gegen Zwietracht Turicum
Es war so etwas wie ein Schlüsselbegriff, der kurz nach dem Abpfiff in die Runde geworfen wurde: Mau. Der Auftritt der Depos war ohne hell loderndes Feuer, uninspiriert, halt irgendwie mau. Darum ging die knappe Niederlage in Ordnung. Und hätten die symapthischen Jungspunde noch etwas abgeklärter im Abschluss agiert, es hätte noch weit mehr Einschüsse in den Kasten von Roger geben können.
Dank einem Spontan-Aufmarsch von Rico wurde die knapp bemessene Depo-Truppe kurz vor dem Anpfiff aufgewertet. Denn neben einem leicht lädierten Blatovic (er wärmte sich darum eine Halbzeit lang ein, es waren seine ersten derartigen Übungen überhaupt) fiel unser Keller Flo durch einen unglücklichen Velounfall aus. Wohl irgendwas mit der Rippe. Gute Besserung von uns allen an dieser Stelle.
Die von Coach Huebi aufgestellte Truppe konnte in den ersten Minuten ihren Trainingsrückstand nicht kaschieren. Und prompt fiel schnell der erste Treffer für den Gegner. Depo hatte sich durch einen perfekt getimten Steilpass auf der rechten Aussenbahn düpieren lassen. Goalie Roger blieb keine Abwehrchance.
Danach kam Depo besser ins Spiel, machte mehr Druck. Es gab erste Annäherungen ans gegnerische Goal, ein Schuss des Schreibers, gefolgt von Hailes Versuch standen aber exemplarisch für die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive. Pause.
Und wieder kam Zwietracht besser aus den Freiluft-Kabinen und generierte mehrere sehr gute Chancen. Doch wie bereits in der ersten Halbzeit machte der tadellose Roger alle Chancen zunichte. Nur dank ihm stand es immer noch nur 0:1. Depo kam einfach nicht die Gänge. Der festive Sommer zollte wohl seinen Tribut. Da auch der Schreiber in letzter Zeit an jeder Hundsverlochete war und jedes Mal mindestens einen Depo-Jünger sah, ist diese These wohl nicht sonderlich abwegig.
Währenddessen liess der Gegner immer mehr Chancen aus. Eröffnete sich uns da plötzlich die Chance zu einem Shorthander? Nein. Das 0:2 fiel, diesmal auf der linken Seite, wo gleich mehrere Depos zu spät kamen. Es war ein Rätsel, aber plötzlich war danach so etwas wie ein Flämmchen in unserem Spiel, prompt gab es Chancen, wieder der Schreiber mit einem platzierten (aber mauen) Schuss, der aufgewärmte Blatovic mit scharfen Schuss, kurz vor Schluss gelang Züri der Anschlusstreffer. Doch es war zu spät und die Niederlage perfekt. Schade, mit einem bisschen mehr Feuer wäre gegen diesen Gegner mehr drin gelegen.
plusDynamo Röntgen - Deportivo La Habaña
Ein würdiger Abschluss
Mit einem nie gefährdeten 4-0 spielt sich Depo auf Platz 13 und beendet die Saison mit Stil.
Nur gerade 13 Mann fanden sich auf Platz 11 an diesem Sonntagmittag und die Sonne brannte auf unsere müden Zürifescht-Köpfe. Wieder war Interimscoach Vögi für die Aufstellung zuständig und schickte uns mit einem 3-1-3-3 aufs Feld. Als Torhüter meldete sich einmal mehr der Züri, wenn auch durch seinen Mausarm etwas handicapiert. Depo begann konzentriert, doch Dynamo Röntgen war etwas öfter in Ballbesitz und kombinierte teilweise gefällig. Richtig gefährlich wurde unser Gegner jedoch nicht. Mit zunehmender Dauer fanden wir jedoch immer besser ins Spiel. Nach einem eroberten Ball im Mittelfeld gelangte ebendieser zu Blatovic und dann ging die Post ab. Er zog los, liess zwei Mann stehen und passte genau im richtigen Moment auf den schön in die Lücke gelaufenen Flo. Alleine vor dem Tor liess er sich nicht zweimal bitten. Souveräner Abschluss und 1-0 für Depo. Das Führungstor gab uns Auftrieb und wir blieben vorne präsent. Nach einem Corner und dem folgenden Durcheinander im Strafraum erzielte Haile mit links und einem strammen Schuss ins lange Eck den zweiten Treffer. Hinten standen wir mit Routinier Fisch (mal mit, mal ohne Mütze), sowie Pascal und dem auch offensiv bärenstarken Tom sicher. Ein einziges Mal wurde es richtig gefährlich, als ein Freistoss Dynamos aus ca. 20m scharf und angeschnitten um die Mauer Richtung flog. Doch Züri zeigte eine Glanzparade und hielt somit das 2-0. Ein Schlüsselmoment. Danach war Pause und wir machten uns auf die Suche nach ein wenig Schatten.
Wir strebten in der zweiten Hälfte schnell ein weiteres Tor an, um trotz der grossen Hitze kühlen Kopf zu bewahren. Und es sollte uns gelingen. Flo, wieder lanciert von Blato (wenn ich mich recht erinnere), liess eine erste grosse Gelegenheit noch aus. Kurz darauf jedoch buchte er seinen zweiten Treffer, wieder in bester Torjägermanier, kurzer Sprint in die Tiefe, Gegner abgeschüttelt und kühl eingeschoben. Es war nun keineswegs so, dass wir Dynamo Röntgen dominierten und sie in der eigenen Hälfte einschnürten, doch wie in Halbzeit 1, fand unser Gegner auf den letzten 15,20 Metern den entscheidenden letzten Pass nicht. Was natürlich auch am hervorragenden Stellungsspiel unserer Abwehr lag. Wir konnten uns jetzt aufs kontern konzentrieren. Dabei zeigten wir einige schöne, flüssige Kombinationen, eine von diesen führte über Tihi und Philipp zum 4-0. Jetzt war endgültig alles entschieden. Der Schreibende, mustergültig von Philipp in Szene gesetzt, hatte sogar noch das 5-0 auf dem Fuss, scheiterte jedoch alleine vor dem Tor. Für einen letzten Aufreger sorgte Torhüter Züri als er vor der Torlinie (!) ein Dribbling startete und seinen Gegner nur mit Mühe abschütteln konnte. Danach war Schluss.
Wir zeigten zum Abschluss der Saison noch einmal eine wirklich gute Leistung, waren effizient wie die Deutschen am Tag zuvor, auch wenn der Sieg vielleicht etwas hoch ausgefallen war. Wir können also mit einem guten Gefühl den Cup und das Bullingerturnier in Angriff nehmen. Besten Dank an dieser Stelle an Philipp, Tom und Züri, welche die Schiedsrichteraufgaben übernommen haben und an Engin, unseren Gastspieler und Flügelflitzer, der sich mit einer starken Leistung für weitere Aufgaben empfahl. Zum Schluss kann ich nur noch sagen: HUP HUP HOLLAND, schöne Ferien und bis zum ersten Cupspiel!
plusMS Spiel gegen SCUK
(Zu) hartes Verdikt nach einem über weite Strecken guten Spiel. 0:4 gegen SCUK.
Es war still in den Reihen der Depos kurz nach dem Schlusspfiff. Selbst der immer zahlreicher werdende Nachwuchs am Spielfeldrand dimmte den Output runter. Und in den müden, verschwitzten Gesichtern war vor allem Ratlosigkeit zu sehen. Wie? Und vor allem: Warum so hoch? Man war sich einig, dass die Dramaturgie diesmal nicht für uns geschrieben wurde. Aber manchmal kippt nur ein Detail, ein kurzer Moment ein ganzes Spiel. Wie im Leben, halt.
Depo startete gut, kompakt und abgeklärt. Es präsentierte sich wie ein erwachsen gewordenes Depo. Das hiess, die Abwehr spielte ruhig hinten durch, die Doppelsechs mit Gabriel und Oki räumte auf und verteilte die Bälle auf die Seiten. Es gab keine Hektik, Ballkontrolle war alles. Und SCUK, eine der besten Teams der Liga, hechelte hinterher. Dann kam die etwa 15. Minute. Der Schreiber, ideal von Gabriel lanciert, überwand für einmal die massiert stehende Abwehr und machte bis zum zweitletzten Moment alles richtig. Leider verprang ihm der Ball vor dem für einen Moment leer stehenden Tor. Es war eben dieses Detail, dass das Spiel in ganz andere Bahnen hätte lenken können. So blieb es weiterhin beim 0:0. Dann und wann stachen wir nach vorne, Schumsi (ohne Zerrung!), Blatovic und Patrick vermochten jedoch nichts am Resultat zu ändern. Der fair aufspielende Gegner beging in der Abwehr keine Fehler und gewährte uns nur wenig Platz – wir aber auch. Vögi war wie immer ein umsichtiger Chef, Pascal und Jenni machten ein gutes Spiel auf den Seiten, insgesamt war die Leistung jedes Einzelnen gut. Wir kontrollierten das Spiel, was fehlte, war ein Tor.
Coach Huebi erinnerte in der Pause daran, den zweiten Durchgang ähnlich konzentriert anzugehen. Depo setzte die Vorgabe um – bis zu diesem einen Moment: Die Abwehr ist für einen kurzen Moment unachtsam, ein Prellball geht unglücklich an den Stürmer, dieser zieht aufs Tor, verpasst, sein Partner übernimmt am langen Pfosten, verpasst ebenfalls und trifft einen dritten Kompagnon quasi unfallmässig am Kopf, 0:1. Depo war für einen kurzen Moment unsortiert und kriegte nur ein paar Minuten später den zweiten Treffer, es war wie ein Genickschuss. Deportivo haderte jetzt mit dem Schicksal, auch ein gehaltener Penalty von Goalie Züri verwandelte uns nicht in elf Bravehearts. Bald stands unnötigerweise 0:3. Und vorne konnte die Offensivfraktion nichts Entscheidendes einbringen. Der Schreiber verzog an der Strafraumgrenze und Blatovic verhedderte sich in der gegnerischen Abwehr. Depo konnte zu diesem Zeitpunkt keinen Schalter mehr umlegen und verwelkte mit seinem schönen Kurzpassspiel. Beim zweiten Penalty kann auch Züri nichts mehr ausrichten, 0:4.
So endet ein gutes Spiel mit einem aus Sicht der Depos harten Resultat. Alle waren sich einig: es hätte auch anders ausfallen können. Und wir können mittlerweile mit den Besten mithalten. Aber SCUK ist eben ein gutes Team, mit drei, vier tollen Spielern und zeigte uns, wie man aus wenig, viel macht. Bei uns war es genau umgekehrt. Aber das ist ja schon viel... wenigstens.
plusMS Spiel gegen Marina Torwerk
Mit einer 6:1-Führung in die Pause und doch noch gezittert. Aber drei Punkte sind drei Punkte. 6:4-Sieg gegen Marina Torwerk.
Ärgerlich, diese zweite Halbzeit. Da geht Depo super souverän in die Pause, schiesst sechs Tore und hat von vorne bis hinten alles im Griff. Die Erfahrenen unter uns appelierten nach 40 Minuten ans Team, jetzt ja nicht locker zu lassen, weiter ruhig und konzentriert zu bleiben und den Match sauber nach Hause zu spielen. Von einem Stängeli war gegen das hektische, geschwätzige, aber sehr offen stehende Ex-Team von Flo, Reto und dem Schreibenden die Rede. Denkste! Depo-Drama, halt.
Eine von Interimscoach Vögi instruierte Mannschaft stand kurz vor eins (der Regen hatte für die Schönwetterfussballer Erbarmen und setzte just auf Spielbeginn aus) hoch motiviert auf Platz 11. Benno hatte den Wunsch geäussert, für einmal von der ersten Sekunde an sofort hellwach zu sein – es wurde demütig umgesetzt. Denn Rico schnappte sich bei einem der ersten Angriffe an der Strafraumgrenze den Ball und legte diesen edel in die rechte, obere Ecke, 1:0, ein perfekter Start. Und Depo setzte gleich nach, schnürrte die Badboys in Weiss zeitweise richtig ein und kam gleich reihenweise zu Chancen. Die stoische Abwehr und das agile Mittelfeld schoben kompakt nach und erhöhten so den Druck. Dass gleich mehrere im Abschluss sündigten, vermochte niemanden nervös zu machen. Depo war einfach zu gut. Flopov war es schliesslich vergönnt, das 2:0 zu erzielen. Der Schreibende legte nach, Benno erhöhte mit einem Doppelpack (ideal lanciert von Gabriel) und noch einmal der Schreibende dank einem Pass von Gastspieler Serge sorgten schliesslich für einen beruhigenden Vorsprung. Auch das schön getretene Freistosstor, bei dem der sonst tadellos agierende Goalie Züri überrascht wurde, änderte nichts daran. Zur Pause stand es so 6:1, alles im Butter.
Und dann folgte die zweite Halbzeit. Bald kam der zweite Treffer der Marinas und wie es eben bei einer solchen Stimmungsmannschaft ist, spielten diese sich immer giftiger in unsere Hälfte. Wenig später: nochmals ein Tor für den Gegner – und plötzlich wurde Depo nervös. 6:3. Ein Gegentreffer zu diesem Zeitpunkt hätte die Marinas wohl endgültig untergehen lassen. Doch nein! Gleich mehrere Male konnte der immense Freiraum, der Depo gewährt wurde, nicht genutzt werden. Der letzte Pass wurde schludrig gespielt, man schoss neben oder übers Tor oder sah die Chancen vom gegnerischen Spieler-Goalie zunichte gemacht. Und wenn der Durchbruch dann doch einmal gelang, pfiff der dürftige Schiri sehr diskutable Offsides ab. Noch ein Tor für Marina, schliesslich, beim Stand von 6:4, war Schluss.
Die gesamte Offensiv-Abteilung legte in dieser zweiten Halbzeit, mmmh, sagen wir mal, keine Show hin, die dem Opernhaus die Subventionsmillionen streitig machen könnte.
Die diesjährige Ausgabe von Depo hat die Qualität, das Talent und den Geist, um ein solches Spiel auch mal hoch zu gewinnen. Die Erwartungen sind gestiegen. Doch trotz allem: Drei Punkte sind drei Punkte. Depo ist auf Kurs.
plusMS Spiel gegen Bund Scheenes Rosen
„Ein nerviges Spiel“
Besser als mit diesen drei einfachen und treffenden Worten von Philipp kann man diesen deprimierenden Nachmittag aus Sicht der Depos nicht zusammenfassen.
Dabei hatte alles recht gut begonnen. Mit unserem gewohnten 3-5-2 gingen wir ins Spiel und es dauerte nicht lange bis sich unser Torschützenkönig der letzten Saison mustergültig durchsetzte und im entscheidenden Moment auch noch die Übersicht behielt. Sein überlegter Querpass liess Tom völlig freistehend und zum Einschuss bereit vor dem Tor. Doch der Ball rutschte im leider etwas über den Spann. Knapp vorbei. Es war der Auftakt für eine ganze Reihe von ausgezeichneten Chancen, doch wir sündigten im Abschluss. Sowohl Flo als auch der Schreibende selbst, mustergültig freigespielt von Blato resp. Vögi, scheiterten, ein herrlicher Weitschuss von Gabriel wurde vom, man muss es an dieser Stelle sagen, sehr guten Goalie der Rosen um den Pfosten gelenkt. Doch wir steckten nicht auf, hinten machte der Vögi wie gewohnt dicht, und vorne gelang unserem Knipser Flo doch noch der lang ersehnte Führungstreffer. Als einem Rosenverteidiger der Ball versprang, war er blitzschnell zur Stelle, knöpfte ihm die Kugel ab und zog alleine Richtung Tor. Eiskalt wie wir das von ihm gewohnt sind, schob er ein. Nach viel Aufwand hatten wir endlich eine beruhigende 1-0 Führung in der Tasche. Dachten wir zumindest.
Die Führung dauerte geschätzte 10 Sekunden. Mit einem fast schon Youtube-mässigen Sonntagsschuss direkt nach dem Anstoss liess sich Roger im Tor überraschen und der Ball segelte aus gut und gerne 50 Metern im hohen Bogen über unseren Goalie hinweg ins Tor. Unfassbar. Bis zur Pause blieb es bei diesem für die schönen Rosen doch sehr schmeichelhaften 1-1 und wir waren fest entschlossen in der 2. Hälfte von neuem unser Angriffsspiel aufzuziehen. Dies gelang uns jedoch nicht mehr so gut wie in Halbzeit 1. Unserem Spiel fehlte die Genauigkeit, es schlichen sich immer mehr Fehlpässe ein, wohl auch eine Folge der zunehmenden Müdigkeit. Da unser Züri nach einem Foul (von ihm selbst begangen, notabene), angeschlagen vom Platz musste, war unsere Ersatzbank so gut wie inexistent. Falls ich mich recht erinnere, hatten wir nur noch eine Möglichkeit draussen, um allenfalls dem einen oder anderen eine Verschnaufpause zu gönnen. Kurzfristige Absagen führten leider zu diesem personellen Engpass, den wir trotz den Steigerungsläufen im Winter nur schwer kompensieren konnten.
Nun war es keineswegs so, dass uns die Rosen dominiert hätten, aber wir konnten nach vorne einfach nicht mehr den gewünschten Druck entwickeln. Nach einem scharf in Richtung Tor getretenen Freistoss hielt ein Rosenstürmer seinen Haxen hin und fälschte unhaltbar zum 1-2 ab. Ein Scheisstor. Das muss man so sagen. Kurz darauf führte ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung zum 1-3. Der Stürmer der Rosen schaute ganz genau hin und erwischte unseren Roger mit einem herrlichen Weitschuss. Dem Torhüter kann dabei kein Vorwurf gemacht werden, es war schlicht und einfach ein perfekter Bogenball, der sich unter die Latte senkte.
Die grandiose Aufholjagd von letzter Woche war noch präsent, weshalb wir natürlich noch an uns glaubten und nun alles nach vorne warfen. Wir rannten an, doch der entscheidende letzte Pass wollte nicht gelingen. Wir kämpften und rackerten und wenn sich doch eine Gelegenheit bot, wurde diese vom sauguten Torhüter des Gegners pariert. Die letzte Chance noch einmal zurück ins Spiel zu finden bot sich Rico, als er nach einem Schuss von Blatovic den Abpraller statt ins Tor an den Aussenpfosten setzte. Wie ich das schaffte, bleibt mein Geheimnis.
So blieb am Schluss nur noch ein Kopfschütteln. 3 Punkte verloren, anders kann man es wohl nicht sagen. Wir hätten das Spiel in der ersten Hälfte entscheiden können, versäumten dies aber und wurden in der zweiten Hälfte bestraft. Eine alles andere als zwingende Niederlage, wenn man bedenkt, dass die Rosenbünde mit 3 Schüssen aufs Tor, 3 Tore erzielten. Schade. Bleibt nur noch ein Zitat von Frankfurts Jugo-Coach Stepanovic, dass uns Coach Huba beim Verlassen des Spielfelds mit auf den Weg gab: „Lebe geht weiter“. Recht hat er.
An dieser Stelle noch ein besonderer Dank an Miro, der sich für den allseits unbeliebten Schiriposten hergab und uns die Aurora – Punkte somit rettete. Und Bänz wir fühlen mit Dir.
plusTestspiel gegen Traktor
0:1-Niederlage im Testspiel gegen Traktor
Der Ball flog und flog, 30 Meter weit, ignorierte den heraus geeilten Traktor-Goalie, setzte kurz vor der Goallinie auf – und knallte an die Latte. Zehn Minuten vor dem Ende des ersten Spiels der neuen Saison hätte der Schuss von Miro den 1:1-Ausgleich bedeutet. So blieb es aber im Testspiel gegen ein wie immer gut sortiertes Traktor Emilie beim 0:1. Es war ein gerechtes Resultat, der Traditions-Gegner zum Saisonauftakt zeigte uns vor allem in der zweiten Halbzeit, wie man den Ball laufen lässt. Dazu kamen mehrere gute Chancen, die aber alle von unserem neuen Goalie-Juwel zunichte gemacht worden sind. Rogers Saisondebüt kann getrost als glänzend bezeichnet werden. Weiter so!
Und trotz der Niederlage: Auch für Depo im Allgemeinen darf das Spiel auf dem letzten Platz im Juchhof als ansprechender Start in eine neue Saison gewertet werden.
Besonders die Defensive mit einem platzhirschigen Vögi im Zentrum hat sich bereits Frühlingsfrisch gezeigt. Auch die Doppelsechs mit Züri(-brennt) und Kino-Keller verdiente sich gute Noten. Wirken irgendwie wie Ying und Yang, die beiden. Und wir wissen ja seit Konfuzius, dass ein solches duales System einfach passen muss.
Offensiv wirkte Depo hingegen noch nicht ganz so ausgewogen, zu viele Pässe waren zu ungenau, zu hektisch wurden die Stiche in die Tiefe ausgeführt und zu schnell verpuffte die Schlagkraft. Da fehlte es einigen noch ein bisschen an Frische. Aber am 1. Mai lässt sich bei der Hatz durch den Kreis4 ja noch ein bisschen an der Explosivität feilen.
Fazit: Stimmung gut, Freundschaft beim freundlichsten Club der Stadt auch und eigentlicher Sieger: das neue System. 3:5:2 funktioniert.
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