6. Saisonspiel: SCU - SC Coop-Fricktal 2:1 (1:0)
Tore:
1:0 "Yves" (nach schönem Pass von Raphael Pf.)
2:0 "Yves" (Störarbeit Julian, Fehlpass Coop, Störarbeit Gian)
2:1 "Hans oder Heiri" (Abpraller nach Freistoss von Coop, trocken von der Strafraumgrenze verwertet)
Sonstiges: Raphael Br. musste nach einer Kung-Fu-Einlage des Gegners verletzt raus; Raphael Pf. mit Leistenbeschwerden ebenfalls.
Gelb-Rote Karte für den Abwehrturm von Coop.
Wenn man auf der Seite des SC Coop-Fricktal die Spielberichte anschaut, so sieht man, dass es sehr farbige Spiele sind. Jedenfalls kommen rote Karten häufig vor. Schade, dass keine Fairplay-Rangliste des FVNWS für den Firmensport gemacht wird. Im Hinspiel bekam der Gegner nach einer Viertelstunde eine rote Karte für eine Notbremse, war verbal sehr aktiv und ging mit 0:8 unter.
Nun war aber ein anderer Tag und ein anderes Spiel. Zudem schien der Gegner stärker besetzt zu sein. Die Herren von Coop gingen jedenfalls sehr aggressiv vor, der Ball war schon das eigentliche Ziel, aber oft wurde dabei bei einer Verspätung ein Foul in Kauf genommen. Der Referee liess leider einige brutale Fouls durchgehen, ohne eine Karte zu zücken. Somit gab er den Coop-Spielern keinen Grund, auf harte Fouls zu verzichten. Eine klare Linie wäre von Anfang an wichtig gewesen. Dann hätte der Gegner nicht nach jeder Entscheidung diskutiert oder wäre bald massiv dezimiert gewesen.
Es wurde aber auch Fussball gespielt. Nach einem wunderschönen Heber von Raphi Pf. musste Yves nur noch einschieben. Der Passgeber des 1:0 versuchte sich dann noch im Abschluss, schoss den Ball aber einige Meter über das Tor. Ansonsten gab es Angriffe und Chancen auf beiden Seiten. Unsere Abwehr verschob sich eben leider nicht immer mit dem Ball, sondern auch manchnal mit dem Gegenspieler, was dann gefährliche Vorstösse für den Gegner ermöglichte. Die Impulse vom komplett umgestellten Mittelfeld kamen aber auch nicht wirklich, sodass Chancen für uns exklusive Mangelware (oder Coop Fine-Food...) waren.
So ging es mit 1:0 in die Pause. In der zweiten Hälfte wurde der Gegner immer aktiver. Er zweifelte jede Entscheidung des Schiris an, ging konsequent auf den Ball und die Beine und zog direkt auf unser Tor. Den zahlreichen Sololäufen von Coop hielten wir aber Stand. Wir hatten natürlich auch zahlreiche Kontermöglichkeiten, die wir aber kläglich vergaben. Unser ansonsten gepflegtes Aufbauspiel wurde vom aggressiven Gegner immer wieder unterbrochen, sodass kein Spielfluss entstand. Irgendwie kamen wir dann aber zum 2:0, welches unter gütiger Mithilfe von Coop entstand. Eine "Victoire Prix Garantie" war das aber noch nicht. Denn der Gegner kam noch zum 2:1 durch "Hans" und drängte auf den Ausgleich. Vorher wurde noch unser Abwehrchef von einem Gegner in Kung-Fu-Manier angegangen, worauf beide verletzt raus mussten. Eine Gelbe Karte blieb aus. Erst gegen Ende holte sich der Abwehrturm der Fricktaler erst eine gelbe Karte, dann Gian ebenfalls, weil er diese zu provokativ gefordert hatte. Und plötzlich sollte es 2:2 stehen, der Schiri sah aber wohl als einziger auf dem Feld ein Abseits, worauf der Abwehrturm der Gäste eine kleine Stripeinlage machte oder dachte, der Match sei abgepfiffen. Jedenfalls gab es dafür die verdiente gelb-rote Karte. Danach ging es nur wenige Minuten, die wir mehr oder weniger heil überstanden.
Schade, dass der Schiedsrichter keine konsequente Linie behielt und in manchen Fällen sehr kleinlich die Karte zückte (zu früh auf dem Feld bei einer Einwechslung) und zahlreiche gelbwürdige Foulsünder nicht einmal ermahnte. Meistens wurde unser Spielaufbau durch derartige Aktionen zerstört. Ausserdem ging es für uns dann letztlich darum, dass Spiel irgendwie heil zu überstehen. Wenigstens haben wir gewonnen und "nur" jemanden verletzt auswechseln müssen. Und es bleibt zu hoffen, dass Coop vielleicht einen anderen Weg zum Erfolg und Superpunkten in der Tabelle finden wird. Denn so kommt man bei anderen Schiedsrichtern nur unter die Dusche und dann in Unterzahl unter die Räder.
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